Kooperationen

Zusätzlich zur Kooperation zwischen den beiden Projektpartnern (Institut für Romanistik der Universität Inns­bruck und Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC) konnte noch eine Reihe assoziierter Kooperationspartner für das LEKO-Projekt gewonnen werden, die im Folgenden aufgelistet werden:

Die Zusammenarbeit mit den assoziierten Kooperationspartnern ist für das LEKO-Projekt aus vielerlei Gründen bedeutsam:

Lehramtsstudierende – Information und Zusammenarbeit: Durch die Kooperation mit dem Bereich „Didaktik der Sprachen“ (DiS) der Universität Innsbruck (an diesem ist auch das schon länger bewährte, am Gemein­samen Europäischen Referenz­rahmen für Sprachen (GER(S)) orientierte und mehrfach prämierte Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik – IMoF angesiedelt) ist ein direkter Kontakt zu Lehramtsstudierenden von Fremdsprachen (von welchen an der Universität Inns­bruck ein großer Teil immer auch durch Südtiroler Studierende repräsentiert ist) möglich und können die Projektergebnisse im Bereich der fachdidaktischen Lehre bekannt gemacht und zugleich weiterentwickelt werden. So wurde ein erster, die Projektthematik betreffender Fachdidaktik-Kurs für Lehramtsstudierende von Christine Konecny und Erica Autelli bereits im Wintersemester 2012/13 angeboten. Ein ähnlicher Kurs findet im Sommersemester 2015 erneut statt. Die Studierenden werden dabei aktiv in den Lehr- und Lernprozess miteinbezogen, indem sie selbst didaktische Materialien für den Unterricht erstellen und diese nach Möglichkeit bereits an der Schule erproben. Nachdem die von ihnen erarbeiteten Konzepte überprüft und für geeignet befunden wurden, werden ausgewählte Arbeiten auf der LEKO-Homepage online zugänglich gemacht (=> siehe „Didaktische Materialien„), sodass sie Fremd­sprachen­lehrer/inne/n in Südtirol und andernorts sowie Interessierten im Allgemeinen öffentlich zur Verfügung stehen.

Sprachlehrer/innen – Information und Zusammenarbeit: Durch die Kooperation mit dem Italienischen und Deutschen Schulamt der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol sollen die im Rahmen von LEKO erarbeiteten didaktischen Materialien u.a. in entsprechenden Fortbildungen für Südtiroler Italienisch- (und Deutsch-)Lehrer/innen präsen­tiert werden, sodass diese sie selbst in der Schule anwenden können, wovon wiederum direkt die Südtiroler Schüler/innen profitieren. Durch gezielte und wiederholte Übungen im Bereich der Wort­kombina­torik haben diese die Möglichkeit, ihre Sprachkompetenz der betreffenden L2-Sprache (Italienisch bzw. Deutsch) wie auch jene der eigenen Muttersprache zu verbessern und bewusst über mögliche Fehler und südtirolspezifische Besonderheiten zu reflektieren. Im Rahmen der Kooperation mit dem Deutschen Schulamt wurde Christine Konecny im April 2013 erstmals die Möglichkeit geboten, einen Fortbildungskurs für Italie­nisch­lehrer/innen der Grund- und Mittelschule anzubieten; ein weiterer Kurs (nur für Mittel­schul­lehrer/innen) wird, erneut unter der Leitung von Christine Konecny, im April 2015 stattfinden. Da ein Teil der beim LEKO-Projekt erarbeiteten didaktischen Materialien, insbesondere ausgewählte Arbeiten von Lehr­amts­studierenden, auf der LEKO-Homepage zur Verfügung gestellt werden (=> siehe „Didaktische Materialien„), können die (Südtiroler) Lehrer/innen diese als Informationsquelle und Anregung nutzen und gegebenenfalls ähnliche Unterrichts­modelle selbst mit ihren Schüler/inne/n ausprobieren.

Veranstaltungen für die Öffentlichkeit: Weitere wichtige Kooperationen bestehen mit verschiedenen Südtiroler Biblio­theken, der Dienststelle für Zwei- und Drei­sprachig­keits­prüfungen und der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut, welche uns bei der Bewerbung und Verbreitung der Projektergebnisse unterstützen werden. In speziellen öffentlichen Veranstaltungen soll die Südtiroler Bevölkerung gezielt über die Projekt­ergebnisse sowie die Möglich­keiten der konkreten Nutzung derselben informiert werden. Die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Materialien sollen auch in den Bestand der Bibliotheken aufgenommen werden, damit die Südtiroler Bibliotheks­benutze­r/innen diese auch ausleihen und sich dadurch entsprechend informieren bzw. weiterbilden können.