Team

Das LEKO-Projektteam setzt sich zusammen aus:

  • (1) der Projektgruppe der Universität Innsbruck, Institut für Romanistik:
    • Christine Konecny: Projektleiterin und wissenschaftliche Projektmitarbeiterin
    • Erica Autelli: wissenschaftliche Projektmitarbeiterin
    • Niko Hofinger: externer Mitarbeiter, Homepagegestaltung und allgemeiner technischer Support 
  • (2) der Projektgruppe der Europäischen Akademie Bozen (EURAC), Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit:
    • Andrea Abel: Koordinatorin der EURAC-Projektgruppe und wissenschaftliche Projekt­mit­arbeite­rin (Senior Researcher)
    • Lorenzo Zanasi: wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (Senior Researcher)
    • Chiara Vettori: wissenschaftliche Projektmitarbeiterin (Senior Researcher)
    • Verena Lyding: wissenschaftliche Projektmitarbeiterin als Computerlinguistin (Junior Researcher)
 

(1) Projektgruppe der Universität Innsbruck:

Christine Konecny ist seit 2002 am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck als Forschende und Lehrende für den Fachbereich “Italienische Linguistik” beschäftigt. Da sie sich bereits in ihrer (u.a. mit dem “Premio Giovanni Nencioni 2012” der Accademia della Crusca sowie dem “Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck 2008” prämierten) Dissertation “Kollokationen” mit den Charakteristika fixierter Wort­kom­binationen auseinandergesetzt und auch mehrere Aufsätze zu Kollokationen und Phrasemen (aus semantisch-kognitiver, sprachvergleichender, lexiko­graphi­scher, didaktischer und translationswissenschaftlicher Sicht) verfasst hat, kann sie in der Phraseologie- sowie insbesondere in der Kollokationsforschung auf eine langjährige Erfahrung verweisen. Auf Grund ihres Lehramtsstudiums Latein / Italienisch sowie ihrer Tätigkeit als Unterrichtspraktikantin an zwei Innsbrucker Gymnasien im Schuljahr 2008/09 ist sie an didaktischen Fragestellungen sowie der praktischen Vermittlung und Erprobung linguistischer Erkenntnisse im schulischen und universitären Unterricht besonders interessiert. Ihre Forschungs­schwerpunkte liegen, neben den Bereichen Phraseologie / Kollokationen und Didaktik des Sprachunterrichts, in jenen der Semantik, der Lexikologie, der kognitiven und kontrastiven Linguistik sowie der Syntax. Als wissenschaftliche Verantwortliche und Mitarbeiterin des Forschungsprojektes “Von ‘hinkenden’ Stühlen, ‘tanzenden’ Zähnen und ‘verlorenen’ Verkehrsmitteln” konnte sie darüber hinaus auch Erfahrungen in der Leitung, Koordination und Durchführung von Projekten sammeln.

Aufgabenbereiche im Projekt: Definition von Kategorien zur manuellen Fehleranalyse und -anno­­ta­tion, fehler­linguistische Analyse von Lerner-/Schülertexten, qualitative Analysen und Auswertungen von Korpus­daten, Erarbeitung didaktischer Materialien zu Einheiten der typisierten Rede des Italie­nischen, Projektmanagement

Link: Persönliche Homepage (Christine Konecny)

 

Erica Autelli hat an der Universität Innsbruck Englisch sowie ihre Muttersprache Italienisch auf Lehramt studiert, und nach ihrem ausgezeichneten Studienabschluss im Jahr 2009 sowie nach ihrem mit Auszeichnung absolvierten Unter­richts­­praktikum (2009/10) ist sie seit dem Schuljahr 2010/11 als Lehrerin für beide Sprachen an der Schule beschäftigt. Darüber hinaus ist sie auch Dissertantin am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck. Für ihre Dissertation zum Thema “Il Genovese Poetico attraverso i Secoli” hat sie in den Jahren 2011 und 2012 ein Doktoratsstipendium seitens des Vize­rektorats für Forschung der Universität Innsbruck erhalten und wurde im Dezember 2011 mit einem Würdigungspreis für ihre Beschäftigung mit dem Genuesischen im Rahmen der Verleihung des “Premio Ciävai 2011” (Chiavari, Genova) sowie im November 2012 mit einem Preis aus der “Richard & Emmy Bahr-Stiftung in Schaffhausen” ausgezeichnet. Zwischen 2011 und 2014 war Erica Autelli als wissenschaftliche Mitarbeiterin des von Christine Konecny geleiteten Forschungsprojektes “Von ‘hinkenden’ Stühlen, ‘tanzenden’ Zähnen und ‘verlorenen’ Verkehrsmitteln” tätig. Angesichts ihrer Beschäftigung mit phraseologischen Frage­stellungen in diversen Publikationen und ihrer Erfahrungen im Bereich der Fremdsprachendidaktik durch ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte an der Universität und als Lehrerin an der Schule und in der Erwachsenenbildung ist sie mit der Projektthematik von LEKO bestens vertraut.

Aufgabenbereiche im Projekt: Mitarbeit an der Definition von Kategorien zur manuellen Fehleranalyse und -anno­­ta­tion, fehlerlinguistische Analyse von Lerner-/Schülertexten, qualitative Analysen und Auswertungen von Korpusdaten, Erarbeitung didaktischer Materialien zu Einheiten der typisierten Rede des Italie­nischen

Link: Tabellarischer Lebenslauf (Erica Autelli)

 

Niko Hofinger ist Inhaber der Software-Dienstleistungsfirma “AltNeuland Bildschirmwerkstatt” in Innsbruck und hat als Informatiker bereits an zahlreichen Projekten der Universität Innsbruck mitgearbeitet. So war er auch als Informatiker für das von Christine Konecny und Erica Autelli durchgeführte Projekt “Von ‘hinkenden’ Stühlen, ‘tanzenden’ Zähnen und ‘verlorenen’ Verkehrs­mitteln” tätig, in dessen Rahmen er u.a. eine auf HTML basierte Datenbank für die gesammelten Kollokationen erstellt hat. Darüber hinaus hat er eine Reihe von Publikationen im Bereich der Zeitgeschichte vorzuweisen und bringt dadurch auch das nötige Verständnis und Know-how, vor allem für spezifische geistes­wissen­schaftliche bzw. linguistische Anforderungen, mit.

Aufgabenbereiche im Projekt: Erstellung und regelmäßige Wartung der Projekthomepage, allgemeiner tech­ni­scher Support

Link: “AltNeuland Bildschirmwerkstatt” (Niko Hofinger)

 

(2) Projektgruppe der Europäischen Akademie Bozen (EURAC):

Andrea AbelAndrea Abel ist seit 2004 Koordinatorin des Instituts für Fach­kommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC und Lehrbeauftragte an den Universitäten Bozen, Trient, Innsbruck und Regensburg (2005-2013). Ihre Forschungs­schwerpunkte liegen in den Bereichen Deutsch als Erst- und Zweitsprache (v.a. Erhebung und Beschreibung von Sprachkompetenzen – Schwerpunkt: Wortschatz, Gemeinsamer europäischer Re­fe­renz­rahmen für Sprachen), der Mehrsprachigkeits- und Sprach­kontakt­­forschung  (v.a. Varietätenkontakt, sozio­linguis­ti­sche Aspekte des Sprachkontakts, Migration und Sprachen), der Korpuslinguistik (v.a. Varietätenkorpora, Lerner­korpora) und der Lexikographie (v.a. pädagogische Lexikographie, Computerlexikographie). Sie verfügt über eine aus­ge­wiesene Expertise u.a. im Bereich des Sprachtestens und in der computer­unterstützten Analyse von Lerner­daten (Deutsch und Italienisch als L1 und L2), in der Beschreibung von Besonderheiten der Sprachentwicklung in Südtirol sowie im Bereich Wörterbücher und CALL (Computer-Assisted Language Learning). Ihre Forschungs- und Publikationstätigkeit liegen in den entsprechenden Bereichen. Sie hat langjährige Erfahrung in der Akquisition, Ko­ordination und Durch­führung von Projekten (z.B. Interreg, LLP, FIRB) und Ver­anstaltungen (z.B. IDT 2013, EURALEX 2014) auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, sowohl in leitender als auch in mitarbeitender Funktion. Vor allem im Rahmen der Projekte KOLIPSI, MERLIN und KOKO hat sie sich mit der Beschreibung von Lernerdaten, dem Design und der Erarbeitung von Lernerkorpora und Analyse­rastern sowie Annotations­instrumenten beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat sie die erste groß angelegte Sammlung digitaler Lernerkorpora geschriebener Sprache in Südtirol aufgebaut. Darüber hinaus zeichnet sie ver­antwortlich für den Ausbau des „Korpus Südtirol“, der einzigen korpus­linguis­tischen Dokumentations­stelle des Deutschen in Südtirol, und war außerdem in das Projekt PAISÀ (Piattaforma per l’Apprendimento dell’Italiano su Corpora Annotati) eingebunden, das u.a. auf sprachdidaktische Anwendungen von Korpus­ressourcen abzielt. Im Rahmen ihres Doktorats­projektes hat sie sich mit der elektro­nischen Lerner­lexikographie auseinander­gesetzt und war grundlegend an der Ent­wicklung des Online-Lernerwörterbuches ELDIT beteiligt.

Aufgabenbereiche im Projekt: Definition von Kategorien zur manuellen Fehleranalyse und -anno­­ta­tion, Definition von Such­mustern für quantitative Analysen, quantitative und qualitative Analysen und Auswertungen von Korpusdaten, Projekt­management

Link: Persönliche Homepage (Andrea Abel)

 

Lorenzo ZanasiLorenzo Zanasi ist Senior Researcher am Institut für Fach­kommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC. Als studierter Linguist und Spezialist für die Didaktik des Italienischen als Fremdsprache hat er soziolinguistische Forschungen im Bereich der Fachsprachen und zu den im Arbeitsleben geforderten linguistischen Kompetenzen durch­geführt (Projekt LIMMI). Darüber hinaus hat er sich mit der Sprachpolitik der Minderheitensprachen im Ostalpenraum auseinandergesetzt (Projekt ID-Coop) und arbeitet an Forschungen zur Auswertung der L1-Kompetenzen von Süd­tiroler Schülerinnen und Schülern mit (Projekt KOLIPSI L1).

Aufgabenbereiche im Projekt: Mitarbeit an der Definition von Kategorien zur manuellen Fehleranalyse und -anno­­ta­tion, fehlerlinguistische Analyse von Lerner-/Schülertexten, quantitative und qualitative Analysen und Auswertungen von Korpusdaten

Link: Persönliche Homepage (Lorenzo Zanasi)

 

Chiara VettoriChiara Vettori ist Senior Researcher am Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sprach­erwerbs­forschung, der Sprach­kompetenzen­messung, der Sozio­linguistik und der Gebärden­sprachforschung. Sie hat nicht nur im Rahmen ihres Doktoratsprojektes die L2-Kompetenzen von Schüler/inne/n in Südtirol und im Trentino analysiert, sondern sich auch in weiteren Projekten intensiv mit L2- und L1-Kompetenzen (DeKo, KOLIPSI, KOLIPSI L1) und didaktischen, u.a. lexikographischen, Anwendungen für die Sprachen Italienisch, Deutsch und die italienische Gebärden­sprache auseinandergesetzt (e-Lis, LoDe) und außerdem sozialpsychologische Faktoren des Sprachen­lernens in mehrsprachigen Kontexten untersucht.

Aufgabenbereiche im Projekt: Mitarbeit an der Definition von Kategorien zur manuellen Fehleranalyse und -anno­­ta­tion, fehler­linguistische Analyse von Lerner-/Schülertexten, Erarbeitung didaktischer Materialien zu Einheiten der typisierten Rede des Italie­nischen

Link: Persönliche Homepage (Chiara Vettori)

 

Verena LydingVerena Lyding ist Junior Researcher am Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC und Doktorandin am Institut für Kognitionswissenschaft der Universi­tät Osnabrück. Ihre Dissertation erstellt sie zum Thema “User-centered evaluation of corpus query tools – Benutzerzentrierte Evaluierung von Korpus­­abfrage­werk­zeugen” unter der Betreuung von Prof. Dr. Stefan Evert. Ihre wissenschaftlichen Forschungs­schwerpunkte liegen im Bereich der nutzerzentrierten Gestaltung und Evaluation von Schnitt­stellen zwischen Mensch und Sprachressource (‘usability engineering and testing’ für Abfrageinterfaces), Informations­visualisierung mit Ausrichtung auf die Visualisierung linguistischer Daten und deren Einbindung in nutzer­gesteuerte Analyseprozesse. Insbesondere im Rahmen des Forschungsprojektes PAISÀ (Piattaforma per l’Apprendi­mento dell’Italiano su Corpora Annotati) konnte sie ihre forschungs­praktische Erfahrung in der Erstellung und Annotation von Korpora um konkrete Ansätze zur Verwendung und Nutzbarmachung von Korpora in sprachdidaktischen Kontexten erweitern.

Aufgabenbereiche im Projekt: Anpassung computerlinguistischer Tools und Schemata, computerlinguistische Aufbereitung von Daten und Einbindung in eine korpuslinguistische Abfrage­infra­struktur, quantitative Analysen

Link: Persönliche Homepage (Verena Lyding)